Beate Frey
Reisen und Tanz
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Phyllida Anam-Aire und Beate Frey

Ostern auf der Insel Lesbos, 9. - 19.04.2009

Montag, 20.4.09 - 13.50 Uhr, Dortmund - Bielefeld

Ein phantastischer Reiseabschnitt geht formal zu Ende bzw. im raum-zeitlichen Kontext. Auf allen Ebenen und Dimensionen, die darüber hinausgehen, hat diese Reise keinen Beginn und kein Ende. Also wo beginnen? Bestimmt nicht linear chronologisch.
Ich sehe aus dem Zugfenster; maigrüne Bäume, Bäume in der Blüte, frischzart grüne Wiesen. Das Grün zieht an mir vorüber, das Auge nimmt es wahr - und vor dem inneren Auge liegt das glitzernde Meer, Olivenbäume, eine Vielfalt von Farben und Blumen in den Wiesen, bunt, krautig, lebendig. Möge sich die Buntheit, die Vielfalt, Lebendigkeit und Ursprünglichkeit erhalten und ausbreiten und das eintönig einheitliche Grün und Gelb der hiesigen Wiesen und Rapsfelder anstecken mit ihrer Ursprünglichkeit und Freude.
Das habe ich wieder entdeckt und mitgebracht - möge es sich in mir erhalten und ausbreiten und ich das Meinige dazu beitragen.
Im Nachhinein ist diese Reise zu einer Gestalt geworden - die zersprengten, fragmentierten Teile der Knochenfrau haben sich wieder zur Einheit und Ganzheit zusammen gefügt, wieder ganz und heil wie zuvor und doch neu geordnet, wieder etwas ganzer und heiler als bisher. Immer wieder von neuem: Stirb und werde! Wir brauchen jemanden wie Phyllida, die unseren schlauen Verstand austrickst; sie wiegt ihn in Sicherheit und ehe ich mich versehe ist alles ganz anders. Die Rituale dienen der Ablenkung und schon hat der Taschendieb die Armbanduhr oder andere „nützliche Dinge", die unserer Bequemlichkeit und Sicherheit dienen, abgenommen. Meine Konzepte und Vorstellungen, wie Heilung auszusehen habe, wie ich freier und fröhlicher werde - wie soll und kann das funktionieren, geschieht es doch innerhalb meines Systems und meines Denkens.
Die geheimen Wünsche überrascht zu werden, über das Bekannte, Gewohnte und Bewusste hinaus zu gelangen, die das schlaue Ego so geschickt vor uns versteckt, sie (die geheimen Wünsche) wurden gehört, gesehen, bekamen Raum. Und das ist bereits die Veränderung, die Erfüllung. Ich bin nicht (nur) die, die ich glaubte zu sein, ich bin mehr, anders, größer und kleiner. Das, was ich nicht sein und haben will, bin ich mehr als ich mir einzugestehen wage.
Den Geist verwirren und ablenken, damit er klar(er) werden kann, die tieferen Wahrheiten schauen. Wir sind gemeinsam auf dem Weg von Wachstum und Entfaltung; das Befürchtete und Verdrängte zeigt seine Schönheit, die Wunde wird zur Kraftquelle. Mutige Menschen, jede/r für sich auf dem Weg zur Ganzwerdung, tanzend, stöhnend, sich quälend, freudig, verzweifelt, lachend, verwirrt.
Johanna Kapfer

Beate Frey
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